Meine Bücher
„Und mein Herz glühte vor Freude…“
- Worum geht es?
„Und mein Herz glühte vor Freude …“ bezeichne ich als ‚lebendiges Wissenschaftsbuch’. Ich könnte auch sagen, dass ich darin eine Art geisteswissenschaftliche Quantentheorie entwickle, oder eine mögliche Versöhnung zwischen Mann und Frau beschreibe, die zu einer labyrinthischen Denk- und Sichtweise führt.
„Und mein Herz glühte vor Freude …“
Eine einführende Geschichte:
Wie es Ihnen im Alltag geht, weiß ich nicht. In meinem Leben lief die Natur lange Zeit nebenher, erfuhr von mir kaum Beachtung und ließ mich dennoch nicht im Regen stehen.
Freute sich, wenn ich mir Zeit für ausgedehnte Wanderungen nahm, tröstete mich, wenn ich in einsamen Momenten idyllische Plätzchen aufsuchte und gestattete mir immer wieder, die reizvolle Unterschiedlichkeit der vier Jahreszeiten wahrzunehmen, auch wenn ich stundenlang über die Kälte des Winters und die Hitze des Sommers stöhnte.
Zu meiner eigenen Verwunderung unterstützte mich schließlich ein gänzlich naturfremdes Gebiet darin, diese von mir vernachlässigte Beziehung wieder zu vertiefen:
Nachdem ich eine Zeitlang mit eigenen Theaterproduktionen durch Deutschland gereist war, beschäftigte ich mich als Theaterwissenschaftlerin M.A. über gut zwei Jahre hinweg mit der Frage:
Wie werden deutsche Schauspielerinnen des 18. Jahrhunderts in der herkömmlichen Theatergeschichtsschreibung dargestellt?
„Ganz schön trockene Materie“ werden Sie sicher gleich denken und als aufmerksame LeserInnen erstaunt hinzufügen: „Moment mal was hat das denn mit Natur zu tun?“
Was mein erstes Forschungsjahr betrifft, da kann ich Ihrem ersten Gedanken schlicht und ergreifend zustimmen. Später jedoch, als ich nach den Ursachen zu fragen begann, warum sich ein zuweilen menschen- und frauenverachtendes Schauspielerinnen- Bild in dreihundert Jahren deutscher Theatergeschichtsschreibung im Wesentlichen nicht geändert hatte, erblühte die ‚trockene Materie’ zu neuem Leben.
Sie erzählte mir, dass wir in unserem christlich-bürgerlich geprägten, linearen Denken häufig die Ansicht verinnerlicht hätten, eine ursprünglich bestehende Einheit zwischen Mensch und Schöpfung sei für uns unwiderruflich verloren. Gleichzeitig käme unsere matriarchale Vorvergangenheit, in welcher diese verloren geglaubte Einheit alltäglich gelebt worden war, in unserem öffentlichen Geschichtsbewusstsein in der Regel nicht vor.
Aufgrund dieser Informationen entstand in mir die Idee, dass in der Akzeptanz und in der Beachtung dieser beider Kulturvorstellungen heutzutage eine alltägliche ‚Einheit in der Zweiheit’ lebbar sei. Eine ‚Einheit in der Zweiheit’, die sich von den Konzepten unserer matriarchalen und unserer christlich- bürgerlichen Tradition liebevoll verabschiedet und stattdessen in der Hingabe an das individuelle Leben, an das eigene Da- Sein, eine bewusst wahrgenommene Verbundenheit mit allem Sein anbietet. Diese Verbundenheit können Frauen wie Männer jeglicher Kulturen und jeden Alters alltäglich, auf eine ihrer jeweiligen Person entsprechende Art und Weise erfahren.
Manche erfahren sie vielleicht während einer stillen Meditation, andere beim Gemüsepflanzen, wieder andere beim Roller- Skaten. Ich begegne ihr inzwischen tagtäglich am unmittelbarsten im Wald. In einem Stück natürlicher Vollkommenheit, in dem all meine Fehler, Schwächen, Ängste und Sorgen an Bedeutung verlieren. In großen Glücksmomenten lösen sie sich sogar in Luft auf und vermitteln mir im Entschwinden die Botschaft, dass auch in mir ein kleiner göttlicher Funke schlummert.
Henriette Felix- Schumacher
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Lanzelotta schreitet zur Tat - Eine wundersame Verwirklichung
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